Mehr Bewegung im Homeoffice

Mehr Bewegung im Homeoffice – 8 Anregungen

Du kennst das. Früh Morgens schälst du dich aus dem Bett, machst dich fertig, frühstückst und dann beginnst du deinen Arbeitstag. In deinem Büro. Und da sitzt du dann. Machst deine Arbeit. Zwischendurch stehst du auf und machst dir Essen oder Trinken.

Aber im Großen und Ganzen war es das. Das ist die Bewegung, die du machst. Seien wir mal ganz ehrlich: Homeoffice rocks aber die Bewegung kommt wirklich zu kurz. Die meiste Zeit des Tages wird im Sitzen verbracht. Das nervt. Das nervt gewaltig.

Ich habe mir Gedanken darüber gemacht, wie man mehr Bewegung in den Alltag im Homeoffice bringt. Hier kommen also meine 8 Anregungen für mehr Bewegung im Homeoffice.

Eine Runde um dein Haus oder eine Runde um den Block

Bewegung ins Homeoffice Spaziergang
Spaziergang am Morgen
(von pixabay.com)

Da du dein Büro höchstwahrscheinlich in deiner Wohnung hast, hast du keinen Arbeitsweg zurückzulegen. Während andere ins Büro spazieren können oder mit dem Fahrrad hinfahren können, kannst du das nicht. Aber du kannst doch, bevor du dich an den Schreibtisch setzt, eine kleine Runde gehen. Außerdem hast du Zeit, dich auf deinen Arbeitstag seelisch vorzubereiten. Mit etwas Glück bist du dann, wenn du wieder zuhause ankommst, im Arbeitsmodus angelangt.

Dein Handy außer Reichweite

Im Zeitalter des mobilen Telefons genießen wir den Umstand, dass wir es ständig und überall griffbereit haben. Doch wenn du dein Handy nicht in Reichweite hast, bist du gezwungen aufzustehen, wenn es klingelt oder du einen Kunden oder Auftraggeber anrufen musst. Zwar setzt du dich vielleicht mit dem Handy während des Gespräches wieder an deinen Schreibtisch, aber das macht ja nichts. Bist du mit dem Gespräch fertig, bringst du es wieder zurück. So kommen einige Schritte am Tag zusammen. Schritte, die du nicht gehst, wenn du es direkt neben dir liegen hast.

Mittagspause nutzen

Die Mittagspause ist dazu da, dass du etwas isst und ein wenig entspannst. Plane deine Mittagspause für eine Stunde ein. Dann isst du in Ruhe und gehst dann eine Runde spazieren. Wie am Morgen. Oder du kannst auch Seilspringen. Springseile kosten in der Regel nicht viel. Bringen aber viel.

Dein Arbeitsplatz

Höchstwahrscheinlich hast du nur einen Schreibtisch. Wenn es der Platz in deiner Wohnung zulässt, kannst du auch überlegen einen Steharbeitsplatz zu integrieren. So kannst du zwischen sitzen und stehen wechseln. Es ist jetzt nicht direkt Bewegung, aber dein Körper wird es dir danken wenn er nicht 8 bis 16 Stunden am Tag sitzen muss. Unser Körperbau ist nicht für ständiges Sitzen gedacht.

Überlege dir auch, wie du deine Regale (solltest du welche haben) arrangieren kannst, dass du zwischendurch ab und zu aufstehen musst, um dir etwas zu holen. Natürlich sollte es nicht deinen Workflow unterbrechen. Also sortiere nach Prioritäten. Unterlagen, die du ständig brauchst platzierst du näher. Andere weiter weg.

Schnelle Haushaltstätigkeiten zwischendurch

Hin und wieder braucht man während der Arbeit kurze Denkpausen. Nutze diese bewusst. Steh auf und erledige eine Haushaltstätigkeit, um dich kurz mal zu bewegen. Zum Beispiel schnell die Waschmaschine befüllen. Oder schnell mal mit dem Staubtuch über die Regale fahren. Nimmt keine 5 Minuten in Anspruch. Aber es kann sein, dass dir gerade da die zündende Idee nur so zufliegt. Weil du deinen Arbeitsplatz für die Denkpause verlassen hast.

Tausche deinen Schreibtischsessel gegen einen Gymnastikball

Bewegung ins Homeoffice Gymnastikball
pixabay.com

Wenn du deinen Sessel gegen einen Gymnastikball austauscht, ist Bewegung vorprogrammiert. Denn jeder beginnt auf diesen Bällen zu wippen. Ist so.

Der Bürohund

Dass sich ein Bürohund positiv auswirkt ist ja mittlerweile bekannt. Dazu habe ich dir diesen Artikel von t3n.de (mit Klick auf den Link öffnet sich ein neues Fenster und führt dich auf einen fremden Artikel) herausgesucht. Hat man im Homeoffice einen Hund ist das aber natürlich eine andere Nummer. Schließlich ist man alleine mit der Verantwortung.

Vorteile: Der Hund zwingt dich dazu, dass du deinen Arbeitsplatz auch mal verlässt und eine Runde gehst. Mindestens dreimal am Tag. Zwischendurch will dein Hund auch beschäftigt werden. Und Kuscheleinheiten braucht er auch. All diese Dinge bringen dich dazu, deinen Schreibtisch zu verlassen. Dich ein wenig zu bewegen.

Nachteil: Hast du einmal wirklich viel um die Ohren und kannst nicht so, wie du solltest, dann leidet der Vierbeiner natürlich.

Ein Bürohund fürs Homeoffice gehört gut überlegt. Ist jemand da, wenn ich einmal keine Zeit habe? Wo kann der Hund bleiben, wenn ich einmal für ein paar Tage weg muss? Ist mein Hund dann gut versorgt?

Wir haben einen Hund, aber wir sind hier auch mehr Personen. Also bei mir kein Problem. Sollte ich wirklich einmal sehr wenig Zeit haben, gibt es genug andere Personen, die meine Fellnase beschäftigen.

Schnapp dein Fahrrad

Bewegung im Homeoffice fahrrad
pixabay.com

Seit ein paar Tagen nutze ich wieder ein Fahrrad. Zwölf Jahre hatte ich keines. Jetzt gibt es wieder eines. Jeden Abend schnappe ich mein Rad und meinen ältesten Sohn und wir fahren eine kleine Runde. Nicht lange, nicht weit. Denn meine Fitness nach zwölf Jahren ist nahe 0.

Aber schon diese 20 Minuten in die Pedale treten sind ein netter Ausgleich nach einem Tag am Schreibtisch.

Was passiert, wenn ich mich dauerhaft zu wenig bewege?

Die Auswirkungen von zu wenig Bewegung sind schwerwiegend. Gewichtszunahme, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Haltungsschäden, Rückenschmerzen, Muskelverkrümmungen, Muskelabbau, …

Um nur einige zu nennen. Um einen sitzenden Job auszugleichen muss man aber nicht gleich ins Fitnessstudio gehen. Kurze, bewusste Pausen, die du für Bewegung nutzt sind schon ein guter Anfang.

Besser wenig Bewegung, als gar keine Bewegung machen.

Welche Anregungen fallen dir noch ein? Sag’ es mir in den Kommentaren.

Alles Liebe!
Babsi


6 Kommentare

  1. Einen schönen guten Morgen,
    ich würde sagen, es ist egal welchen Job ich ausübe oder wie beschäftigt ich bin. Denn es ist immer was! Ich jogge und schwimme regelmäßig und dafür nehme ich mit bewusst Zeit, dann klappt es auch. Motiviert werde ich durch das gute Gefühl das sich nach dem Sport einstellt aber auch durch den Erfolg meinen “inneren Schweinehund” überlistet zu haben.

    Liebe Grüße aus Würzburg
    Michaela

    1. Liebe Michaela,
      danke für dein Feedback.
      Ich stimme dir zu. Egal welcher Job, die Zeit muss man sich schon nehmen. Allerdings geht es in diesem Beitrag primär um die Zeit, während der Arbeit.
      Was ich da tun kann, damit ich meinen Körper mehr bewege.
      Alles Liebe!
      Babsi

  2. Das sind gute Anregungen. Ich arbeite auch meistens zu Hause und vergessen dabei oft die Mittagspause. Ich werde mich bemühen mir dafür wirklich eine Stunde freizuschaufeln – und den Bürohund wird das sicher freuen.

    Grüße
    Cornelia

    1. Liebe Cornelia,
      schön, dass dir die Anregungen gefallen.
      Die Stunde Mittagspause versuche ich auch immer einzuhalten. Den Zeitpunkt mache ich von meinem Tagesplan abhängig. Mal mach ich ab 12 Mittag, mal ab 11 oder auch mal um 13 oder 14 Uhr.
      Wichtig ist nur, dass man sich diese Pause bewusst erlaubt und auch genießt.
      Alles Liebe!
      Babsi

  3. Hallo Babsi,
    tolle Anregungen! Ich habe ein Minitramplin in meinem Büro stehen, und da ich von Nautr aus viel Bewegung gewöhnt bin und brauche, gehe ich da regelmäßig zwischendurch drauf. Das ist Gold Wert! Über einen Hund denke ich dennoch nach, nicht als Mittel zum Zweck, sondern weil ich Tiere liebe…

    1. Lieber Wilhelm,
      danke. Über ein Minitrampolin habe ich auch schon nachgedacht. Beim Springen am Trampolin werden ja auch Glückshormone ausgeschüttet und der Kreislauf wird ordentlich in Schwung gebracht. Ich befürchte nur, dass das nicht lange hier überleben würde. Am meisten würden dann wohl meine Jungs darauf herum tollen 😉
      Ja, einen Hund sollte man sich anschaffen, weil man einen Hund haben möchte. Nicht als Mittel zum Zweck. Da bin ich ganz bei dir. Unseren Hund haben wir ja schon länger und nicht, weil ich mehr Bewegung wollte, sondern weil ich ein Hundemensch bin 🙂
      Alles Liebe!
      Babsi

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